Herzlich willkommen

im Nostalgischen Kino in der Residenz

 

Das Nostalgische Kino wird von Oktober bis April jeden Sonntag um 11 Uhr bespielt.

Das Frühstücksbuffet kann das ganze Jahr über gegen Voranmeldung 02822/20201 gebucht werden.

Gerne spielen wir auch Ihren persönlichen Wunschfilm.
Die Buchung des Kinosaals ist jederzeit möglich.

Auch kombinierbar mit dem wunderbaren Frühstück oder auch mit einem 3-gängigen Mittagsmenü.

 

 

 

Frühstück - Kino - 3-gänge Mittagsmenü

 
1) Zuerst ein Frühstücksbrunch ab 9:30 Uhr
um 19 €/Gast

Duftender Kaffee, Meßmer Teebar, hausgemachte Marmeladen, Honig, Kuchen, Obst, Gemüse, Müslis, Cerealien, Trockenfrüchte, Naturjoghurt, Fruchtjoghurt, frischer Fruchtsalat, Säfte, frische Milch, Landeier weich gekocht, Eierspeis, Spiegelei, Ei im Glas, Speck, Geselchtem, Schinken, Bratwürsterl, Antipasti, Peppersweet, Ziegenkäsebällchen, Oliven, Hart- und Weichkäse, Schaf- und Ziegenkäse, Mozarella, Räucherlachs, Räucherforelle, Toast, gemischtes Gebäck (Semmerl, Weckerl, Stangerl) und Landbrot, Vollkornbrot, Mischbrot.

 

2) dann um 11 Uhr Kino
um 6 €
/Gast (Filme lt. Programm)

 

3) danach genießen Sie ein 3-gängiges Menü im Schlossrestaurant
um 34 €/Gast

Das Schlossrestaurant ist ganztägig für Sie geöffnet.
Genießen Sie Spezialitäten aus Küche und Keller sowie Klassiker und saisonale kulinarische Themen im Jahreskreis.

 

 

Auf ihre Buchung freut sich Margit Zulehner mit Team
Tel.: ++43 (0) 2822/20201
E-Mail: dieresidenz@wvnet.at

Kinoprogramm

Oktober 2021

03.10.2021: Anders essen – Das Experiment

Anders essen – Das Experiment

Für den Film Anders essen – Das Experiment wird erstmals ein Acker mit genau jenen Getreide- und Gemüsearten, Früchten, Ölsaaten und Gräsern bepflanzt, die pro Person auf unseren Tellern landen – und die die Industrie u.a. zu Futtermitteln für Tiere verarbeitet. Es entsteht ein Feld von 4.400 m2 Größe, die Fläche eines kleinen Fußballfeldes, das der „durchschnittliche“ Bürger benötigt. Zwei Drittel davon liegen im Ausland.
Insgesamt verbrauchen wir doppelt so viel, wie uns eigentlich zusteht: Würden sich alle Menschen so ernähren, bräuchten wir eine zweite Erde. Lässt sich daran etwas ändern? Drei Familien wagen den Selbstversuch. Sie beginnen regional einzukaufen und entdecken das Kochen neu. Das Ergebnis überrascht.

Buch & Regie: Kurt Langbein & Andrea Ernst
Kamera: Christian Roth, Michael Rottmann, Valentin Platzgummer
Mit: Martin und Claudia Richter, Eric und Delphine Allain, Gabor Vajda u.a.

 

 

10.10.2021: Das Beste kommt noch

Das Beste kommt noch

Aufgrund eines großen Missverständnisses sind die besten Freunde Arthur und César überzeugt, dass der jeweils andere an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat. Die verbliebene Zeit des vermeintlich todkranken Freundes soll nun aber so schön wie möglich gestaltet werden, weswegen Arthur und César für den jeweils anderen lauter große Pläne schmieden: Sie ziehen zusammen, besuchen ein Casino und gehen auf Reisen. Bei den gemeinsamen Unternehmungen wachsen die beiden Jugendfreunde mehr zusammen als je zuvor und erkennen, was das Leben erst lebenswert macht.

Buch & Regie: Matthieu Delaporte, Alexandre De La Patellière
Kamera: Guillaume Schiffmann
Mit: Fabrice Luchini, Patrick Bruel, Zineb Triki, Pascale Arbillot u.a.

17.10.2021: Ein bisschen bleiben wir noch

Ein bisschen bleiben wir noch

Die tschetschenischen Flüchtlingskinder Oskar und Lilli leben seit sechs Jahren in Österreich, haben aber noch immer kein dauerhaftes Bleiberecht. Als die Familie abgeschoben werden soll, unternimmt ihre psychisch labile Mutter einen Selbstmordversuch. Der versuchte Suizid bewirkt zwar einen Aufschub der Abschiebung, aber Oskar und Lilli werden von ihrer Mutter getrennt und vorerst bei verschiedenen Pflegeeltern untergebracht. Heimlich halten die Geschwister Kontakt zueinander und hoffen, sich und ihre Mutter bald wieder zu treffen. Mit der unbändigen Kraft ihrer Liebe zueinander versuchen sie, jede bürokratische Hürde mit Leidenschaft und Phantasie zu überwinden. Eine bittersüße Odyssee über die vielen Möglichkeiten wie man die Welt um sich wahrnehmen kann, um zu überleben.

Nach dem Roman 'Oskar und Lilli' von Monika Helfer

Buch & Regie: Arash T. Riahi
Kamera: Enzo Brandner
Mit: Leopold Pallua, Rosa Zant, Christine Ostermayer, Alexandra Maria Nutz u.a.

24.10.2021: Ein Papa für alle

Ein Papa für alle

Damien und seiner Schwester Mélanie wurde die Liebe zum sozialen Engagement regelrecht in die Wiege gelegt. Nach dem Tod ihrer Mutter aber verlieren die beiden jeglichen Tatendrang. Erst Jahre später wird in Damien, nun Lehrer an einer Schule in Paris, wieder eine Flamme entfacht. Um seinen Schüler Bahzad und dessen Mutter vor der bevorstehenden Abschiebung zu retten, erklärt sich Damien bereit, die Vaterschaft des Kleinen anzuerkennen. Infolgedessen erscheinen bei Damien aber immer mehr Mütter mit Kindern, die ebenfalls Asyl brauchen. Damien, der nun auch starke Gefühle für die Mutter Bahzads entwickelt, schafft es, den Kampf gegen die Abschiebungen in Bewegung zu setzen – jedoch nicht allein. Er rekrutiert dafür nicht nur seine Schwester und seinen besten Freund, sondern auch einen ganzen Haufen anderer unscheinbarer Helden…

Buch & Regie: Xavier de Choudens
Kamera: Juan Miguel Azpiroz
Mit: Franck Gastambide, Camille Lellouche, Gringe, Melisa Sözen u.a.

31.10.2021: Eine total normale Familie

Eine total normale Familie

Die 11-jährige Emma hat immer gedacht, dass ihre Familie wie alle anderen ist. Bis ihr Papa Thomas sich eines Morgens als transsexuell outet und erklärt, dass er von nun an als Frau leben möchte. Während aus Thomas nach und nach die elegant gekleidete Agnete wird, verändert sich auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Und Emma lernt, dass vielleicht gerade Veränderung das ist, was „ganz normal“ ist.
Mit viel Feingefühl und leisem Humor zeichnet die Regisseurin, die hier eigene Erfahrungen verarbeitet, das Porträt einer Familie, die sich von heteronormativen Vorstellungen lösen muss, um eine gemeinsame Zukunft zu haben.

Regie: Malou Reymann
Drehbuch: Malou Reymann, Maren Louise Käehne
Kamera: Sverre Sørdal
Mit: Jessica Dinnage, Mikkel Boe Følsgaard, Hadewych Minis, Kaya Toft Loholt u.a.


November 2021

07.11.2021: Enkel für Anfänger

Enkel für Anfänger

Auf Nordic Walking und Senioren-Kurse an der Uni haben die PensionistInnen Karin, Gerhard und Philippa keine Lust. Und mit Kindern und Enkeln hatten Karin und Gerhard bislang auch so gar nichts am Hut. Deshalb verhilft Philippa, die als Paten-Oma von Leonie das Leben voll auskostet, den beiden zur unverhofften Großelternschaft. Im Handumdrehen haben sie zwei „lebhafte“ Paten-Enkel zu versorgen, eine riesige Hüpfburg im Garten stehen und Lego-Steine an den Füßen kleben. Drei nicht mehr ganz blutjunge Anfänger treffen auf Familienwahnsinn für Fortgeschrittene.
In Enkel für Anfänger finden drei ältere Semester als „Leihoma“ und „Leihopa“ ihre neue Bestimmung und starten damit unverhofft in die turbulenteste und erfüllteste Zeit ihres Lebens.

Regie: Wolfgang Groos
Drehbuch: Robert Löhr
Kamera: Andreas Berger
Mit: Günther Maria Halmer, Maren Kroymann, Barbara Sukowa, Heiner Lauterbach u.a.

14.11.2021: Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen

Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle – als wirtschaftliches Menschenrecht und ohne Gegenleistung.

Einige Länder haben hierin bereits vielversprechende Versuche gestartet. Können so materielle Nöte, gar die Armut an sich, weltweit beseitigt werden? Was sagen die führenden Wirtschaftstheoretiker*innen und Politiker*innen zu diesem auf
den ersten Blick sehr einleuchtenden System?

Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft. Brauchen wir tatsächlich die Peitsche der Existenzangst, um nicht träge vor dem Fernseher zu verkommen? Oder gibt nicht deshalb die Erwerbsarbeit unserem Leben Sinn und sozialen Halt, weil wir es seit Jahrhunderten nicht anders kennen? Und weil wir nie gemeinsam die Freiheit hatten, uns anders zu verwirklichen?

FREE LUNCH SOCIETY, als weltweit erster Kinofilm über das Grundeinkommen, widmet sich einer der entscheidendsten Fragen unserer Zeit.

Buch & Regie: Christian Tod
Kamera: Lars Barthel, Joerg Burger
Mit: Götz Werner, Fran Ulmer, Peter Barnes, Evelyn Forget u.a.

21.11.2021: Der geheime Roman des Monsieur Pick

Der geheime Roman des Monsieur Pick

Auf einer Insel in der Bretagne liegt die geheimnisvolle Bibliothek der zurückgewiesenen Bücher. Hier entdeckt eine Verlegerin ein großartiges Manuskript und beschließt, es zu publizieren. Der Roman wird sofort zum Bestseller. Doch der Autor Henri Pick, ein bretonischer Pizzabäcker, ist seit zwei Jahren tot, und seine Witwe kann sich nicht erinnern, ihn jemals schreiben gesehen zu haben. Der berühmte Literaturkritiker Jean-Michel ist überzeugt, dass Betrüger am Werk sind, und will herausfinden, wer den Roman wirklich geschrieben hat. Zwischen Pizzateig und zahlreichen Paradoxa begibt er sich auf Spurensuche.

Nach dem Roman von David Foenkinos.

Regie: Rémi Bezançon
Drehbuch: Rémi Bezançon, Vanessa Portal
Kamera: Antoine Monod
Mit: Fabrice Luchini, Camille Cottin, Alice Isaaz, Bastien Bouillon u.a.

 

28.11.2021: Der Glanz der Unsichtbaren

Der Glanz der Unsichtbaren

Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol, einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags, steht vor der Schließung – nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden. Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit. Nachdem die Stadt auch noch ein Zeltcamp am Sportplatz räumen lässt, wird das L’Envol zur heimlichen Unterkunft, in der Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Tricks, Schwindeleien, alte und neue Freunde: Von jetzt an sind alle Mittel erlaubt …

Regie: Louis-Julien Petit
Drehbuch: Louis-Julien Petit, Claire Lajeunie, Marion Doussot
Kamera: David Chambille
Mit: Audrey Lamy, Corinne Masiero, Noémie Lvovsky, Déborah Lukumuena u.a.


Dezember 2021

05.12.2021: Happy Ending

Happy Ending

Seit einer Ewigkeit hat Helle darauf gewartet, dass ihr Workaholic-Ehemann Peter in Ruhestand geht, damit sie ihren Lebensabend gemeinsam verbringen können. Sie möchte mit ihm reisen und die Welt erkunden – doch als Peter nach seinem letzten Arbeitstag nach Hause kommt, nimmt ihr Leben eine überraschende Wendung. Peter möchte eine neue Karriere als Weinimporteur verfolgen und hat bereits all‘ ihre Ersparnisse in ein exklusives Weingut in Österreich investiert. Helle ist davon nicht begeistert. Ein Streit entbrennt, der letztendlich zur Trennung führt. Beide begeben sich auf eine aufregende Entdeckungsreise voller neuer Möglichkeiten, Probleme und Träume. Aber kann man nach 50 Jahren Ehe ohne den anderen überhaupt leben?

Regie: Hella Joof
Drehbuch: Mette Heeno
Kamera: Kim Høgh
Mit: Birthe Neumann, Kurt Ravn, Kurt Dreyer, Claus Flygare u.a.

12.12.2021: Il Traditore– als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra

Il Traditore– als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra

In den frühen 1980-er Jahren tobt ein Krieg im Inneren der sizilianischen Cosa Nostra. Das hochrangige Mafiamitglied Tommaso Buscetta taucht in Brasilien unter, während in Italien alte Rechnungen beglichen und in seiner Heimat die Fehden zwischen den Clans wüten.
Aufgespürt, verhaftet und von der brasilianischen Polizei nach Italien ausgeliefert, trifft der bis dato loyale Gefolgsmann Buscetta die Entscheidung, gegenüber dem Untersuchungsrichter Giovanni Falcone das Schweigegelübde zu brechen, das er mit dem Beitritt in die sizilianische Cosa Nostra abgelegt hat. Seine Zeugenaussage hilft bei der Verurteilung hunderter Angehöriger der Cosa Nostra in Italien und den USA während der sogenannten Maxi-Prozesse in den 1980-er Jahren.

Regie: Marco Bellocchio
Drehbuch: Marco Bellochio, Ludovica Rampoldi, Valia Santella, Francesco Piccolo
Kamera: Vladan Radovic
Mit: Pierfrancesco Favino, Fausto Russo Alesi, Maria Fernanda Candido, Luigi Lo Cascio u.a.

19.12.2021: Master Cheng in Pohjanjoki

Master Cheng in Pohjanjoki

Auf der Suche nach einem alten finnischen Freund reist der chinesische Koch Cheng in ein abgelegenes Dorf in Lappland. Bei der Ankunft scheint niemand dort seinen Freund zu kennen, aber die lokale Cafébesitzerin Sirkka bietet ihm eine Unterkunft an. Im Gegenzug hilft Cheng ihr in der Küche und bald werden die Einheimischen mit den Köstlichkeiten der chinesischen Küche überrascht. Cheng findet trotz kultureller Unterschiede schnell Anerkennung und neue Freunde unter den Finnen. Als sein Touristenvisum abläuft, schmieden die Dorfbewohner einen Plan, der ihm helfen soll zu bleiben …

Buch & Regie: Mika Kaurismäki
Drehbuch: Hannu Oravisto
Kamera: Jari Mutikainen
Mit: Anna-Maija Tuokko, Pak Hong Chu, Kari Väänänen, Lucas Hsuan u.a.

26.12.2021: Mein Blind Date mit dem Leben

Mein Blind Date mit dem Leben

Für den jungen Saliya scheint eigentlich alles wie am Schnürchen zu laufen, denn schließlich hat er gerade sein Abitur geschafft. Dabei verschweigt er konsequent, dass er fast blind ist, was aber offenbar kein Problem für ihn ist, solange er sich mit dem Handicap erfolgreich durchs Leben mogelt. Tatsächlich ergattert er sogar einen Job in einem Luxus-Hotel in München und keiner seiner Kollegen ahnt auch nur das Geringste. Nur sein Kumpel Max erkennt eines Tages, dass etwas mit Saliya nicht stimmt und greift ihm deshalb unter die Arme. Während die anderen ihren Feierabend genießen, üben die beiden Freunde alle nötigen Handgriffe, bis er sie sprichwörtlich „blind“ beherrscht. Doch als er dann Laura kennenlernt und sich in sie verliebt, kommt Saliya in unvorhersehbare Situationen, die er nicht mehr so routiniert kontrollieren kann. Nach der Vorlage des gleichnamigen Buches Mein Blind Date mit dem Leben von Saliya Kahawatte.

Regie: Marc Rothemund
Drehbuch: Ruth Toma
Kamera: Bernhard Jasper
Mit: Kostja Ullmann, Jacob Matschenz, Anna Maria Mühe, Johann von Bülow u.a.


Jänner 2022

02.01.2022: Mein Leben mit Amanda

Mein Leben mit Amanda

Der 24jährige David führt ein unbekümmertes Singleleben in Paris, das er sich mit verschiedenen Jobs finanziert. Gelegentlich schaut er auf einen Sprung bei seiner Schwester und ihrer kleinen Tochter Amanda vorbei. Und da ist noch seine neue Nachbarin Léna, in die er sich verlieben könnte.
Doch von einem auf den anderen Tag findet die Unbeschwertheit ein Ende. David ist gezwungen, eine große Entscheidung zu treffen und eine noch größere Verantwortung zu übernehmen: Für sein Leben und das seiner siebenjährigen Nichte Amanda. Und die clevere Kleine hat so ihre eigenen Vorstellungen, wie das aussehen soll.

Regie: Mikhaël Hers
Drehbuch: Mikhaël Hers, Maud Ameline
Kamera: Sébastien Buchmann
Mit: Vincent Lacoste, Isaure Multrier, Stacy Martin, Ophelia Kolb u.a.

09.01.2022: Mein Liebhaber, der Esel & Ich

Mein Liebhaber, der Esel & Ich

Die Lehrerin Antoinette freut sich auf einen seit langem geplanten Urlaub mit ihrem heimlichen Geliebten Vladimir, dem attraktiven, aber verheirateten Vater einer ihrer Schüler*innen. Doch ihr Traum von ungestörter Zeit zu zweit zerschlägt sich, als Vladimirs Frau ebenfalls einen Wanderurlaub mit der ganzen Familie plant. Kurzerhand beschließt Antoinette, ihrem Liebhaber in den Süden Frankreichs nachzureisen. Vor Ort leiht sie sich für ihre Trekkingtour einen Esel, der sich als denkbar störrischer Begleiter, aber auch als ziemlich geduldiger Zuhörer erweist. Auf einsamen Trampelpfaden durch die malerische Natur sammelt Antoinette erfrischend neue Erkenntnisse über das Leben und die Liebe – bis sie plötzlich auf Vladimir samt Familie stößt.

Buch & Regie: Caroline Vignal
Kamera: Simon Beaufils
Mit: Laure Calamy, Benjamin Lavernhe, Olivia Côté, Eric Cantona u.a.

16.01.2022: Mrs. Taylor’s Singing Club

Mrs. Taylor’s Singing Club

Kate Taylor ist eine scheinbar perfekte britische Offiziersgattin. Die Ungewissheit, die sie während des Auslandseinsatzes ihres Mannes empfindet, überspielt sie in der Öffentlichkeit mit einem strahlenden Lächeln. Eine gemeinsame Freizeitbeschäftigung soll sie und die anderen Ehefrauen der Militärbasis auf andere Gedanken bringen, doch Teetrinken und Stricken sind so gar nicht nach Kates Geschmack. Warum nicht lieber einen Chor gründen?
Die rebellische Lisa, bisher tonangebend in der Gruppe, kann mit Kates Art und den amateurhaften Gesangsversuchen nicht viel anfangen. Mit der Zeit lässt sich aber auch Lisa von der Lebensfreude der Frauen anstecken – und so rauft sich das ungleiche Frauenduo zusammen und leitet den Chor gemeinsam. Und schon bald hat die bunte Truppe eine erste Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen…

Regie: Peter Cattaneo
Drehbuch: Rachel Tunnard
Kamera: Hubert Taczanowski
Mit: Teresa Mahoney, Kristin Scott Thomas, Sharon Horgan, Jason Flemyng u.a.

23.01.2022: Nichts zu verschenken

Nichts zu verschenken

Violinist François ist nicht nur hervorragend in seinem Fach, sondern auch ein Pfennigfuchser, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Geld zu sparen verschafft ihm Glückseligkeit – Geld auszugeben dagegen bringt ihn ins Schwitzen und verursacht Panikattacken.
Als jedoch eines Tages ohne Vorwarnung die 16-jährige Laura vor seiner Tür steht und ihm offenbart, dass sie seine Tochter ist, sieht sich der Geizkragen mit einer Lawine an Kosten und Problemen konfrontiert. Vor allem, als sich herausstellt, dass Laura eine Idee im Kopf hat, die ihn sehr teuer zu stehen kommen könnte. Zudem bringt die plötzliche und gänzlich unerwartete Zuneigung einer neuen Kollegin, der Cellistin Valérie, nicht nur François‘ Gefühlswelt, sondern auch sein Sparkonzept durcheinander.

Regie: Fred Cavayé
Drehbuch: Nicolas Cuche, Laurent Turner
Kamera: Laurent Dailland
Mit: Dany Boon, Laurence Arné, Noémie Schmidt, Patrick Ridremont u.a.

30.01.2022: Nome di Donna

Nome di Donna

Nina, eine junge alleinerziehende Mutter, findet Arbeit in einem kirchlichen, luxuriösen Pflegeheim für ältere Menschen. Eine Aufgabe, die ihr Spaß macht und ihre Unabhängigkeit sichert. Doch eines Abends nach Dienstschluss ruft der Direktor des Instituts sie in sein Büro und bedrängt sie sexuell. Wie er es auch mit anderen Mitarbeiterinnen des Pflegeheims gemacht hat.
Während die anderen Frauen aus einer Mischung von Angst und Scham schweigen, zeigt Nina den Direktor an. Der weiß sich mit Unterstützung der Kirchenhierarchie juristisch zu wehren. Das Verfahren wird eingestellt. Doch Nina wird den sexuellen Übergriff nicht hinnehmen.

Regie: Marco Tullio Giordana
Drehbuch: Marco Tullio Giordana, Cristiana Mainardi
Kamera: Vincenzo Carpineta
Mit: Cristiana Capotondi, Anita Kravos, Michela Cescon, Adriana Asti u.a.


Februar 2022

06.02.2022: Nurejew – The White Crow

Nurejew – The White Crow

Paris in den 1960-er Jahren: Der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhepunkt und die Sowjetunion schickt ihre beste Tanzkompanie in den Westen, um ihre künstlerische Stärke zu demonstrieren. Das Leningrader Kirow-Ballett begeistert die Pariser Zuschauer, aber ein Mann sorgt für die Sensation: der virtuose junge Tänzer Rudolf Nurejew. Attraktiv, rebellisch und neugierig, lässt er sich vom kulturellen Leben der Stadt mitreißen. Begleitet von der schönen Chilenin Clara Saint streift er durch die Museen und Jazz-Clubs der Stadt, sehr zum Missfallen der KGB-Spione, die ihm folgen. Doch Nurejew genießt den Geschmack der Freiheit und beschließt in Frankreich politisches Asyl zu beantragen. Ein höchst riskantes Katz-und Mausspiel mit dem sowjetischen Geheimdienst beginnt.

Beruhend auf wahren Ereignissen erzählt der Film die unglaubliche Geschichte der
sowjetischen Ballettlegende Rudolf Nurejew.

Regie: Ralph Fiennes
Drehbuch: David Hare
Kamera: Mike Eley
Mit: Oleg Ivenko, Adèle Exarchopoulos, Ralph Fiennes, Louis Hofmann u.a.

13.02.2022: PK - Andere Sterne, andere Sitten

PK - Andere Sterne, andere Sitten
SPECIAL – nichteuropäischer Film

Aus einer weit entfernten Galaxis landet ein freundliches Alien in Menschengestalt auf der Erde. Seine Mission: Erforsche den Planeten und seine Bewohner*innen! Doch am Tag seiner Ankunft verliert er ein Amulett, das er für die Rückreise benötigt. Einer soll ihm bei der Wiederbeschaffung helfen können: Gott! Auf der Suche nach eben jenem nimmt PK die verschiedenen Religionen und Lebensweisen der Menschen genauer unter die Lupe. Und so beginnt eine hintersinnige Odyssee durch die Ausdrucksformen und Eigenarten der verschiedenen Religionen. Mit seiner naiven Weltsicht stellt PK das Leben vieler Menschen auf den Kopf. Denn seine Fragen mögen einfach und auch schelmisch sein, doch die Antworten darauf sind komplex und lassen die Leute ihr eigenes Dasein hinterfragen. PK ist nicht nur der erfolgreichste Bollywoodfilm aller Zeiten, sondern löste mit seinen kritischen Anspielungen auf Religion, Politik und Medien auch scharfe Kontroversen aus.

Regie: Rajkumar Hirani
Drehbuch: Rajkumar Hirani, Abhijat Joshi
Kamera: C. K. Muraleedharan
Mit: Aamir Khan, Anushka Sharma, Sushant Singh Rajput, Boman Irani u.a.

20.02.2022: Persischstunden

Persischstunden

1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet. Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch, Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht. Als in der besonderen Beziehung zwischen den beiden Männern Eifersucht und Misstrauen aufkommen, wird Gilles schmerzhaft bewusst, dass jeder Fehltritt ihn auffliegen lassen könnte. Inspiriert von wahren Begebenheiten basiert der Film auf der Erzählung „Erfindung einer Sprache“ von Wolfgang Kohlhaase.

Regie: Vadim Perelman
Drehbuch: Ilya Tsofin
Kamera: Vladislav Opelyants
Mit: Nahuel Pérez Biscayart, Lars Eidinger, Leonie Benesch, Jonas Nay u.a.

27.02.2022: Porträt einer jungen Frau in Flammen

Porträt einer jungen Frau in Flammen

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne 1770 auf eine einsame bretonische Insel: Sie soll heimlich ein Gemälde der jungen Adeligen Héloïse anfertigen, denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an der Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Doch im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden Frauen eine enge Beziehung, sie entdecken ihre seelische Verwandtschaft und ihre gegenseitige körperliche Anziehung.

In wunderschönen Bildern, die selbst Gemälde sein könnten, erzählt die Regisseurin eine feine Liebesgeschichte und formt zugleich ein kraftvolles, modernes Statement über die Situation der Frau über die Jahrhunderte hinweg.

Buch & Regie: Céline Sciamma
Kamera: Claire Mathon
Mit: Noémie Merlant, Adèle Haenel, Valeria Golino, Luàna Bajrami u.a.

März 2022

06.03.2022: Die schönste Zeit unseres Lebens

Die schönste Zeit unseres Lebens

Der völlig desillusionierte Comiczeichner Victor befindet sich gerade beruflich und privat auf dem absteigenden Ast. Immer wieder kommt es zwischen ihm und seiner Frau Marianne zu Auseinandersetzungen. Mithilfe einer Eventagentur erhält er jedoch die Möglichkeit, noch einmal jenen Tag vor 40 Jahren im Jahr 1974 zu erleben, an dem er Marianne, die trotz allem noch immer die Liebe seines Lebens ist, kennenlernte. Der brillante Unternehmer bietet seinen Kunden durch eine Mischung aus Theaterkunst und historischer Rekonstruktion in einem raffiniert eingerichteten Filmstudio die Möglichkeit, in die Zeit ihrer Wahl einzutauchen und so bestimmte Ereignisse noch einmal zu erleben.
Mit der jungen Schauspielerin Margot, die eine jüngere Version seiner Gattin verkörpert, werden Vergangenheit und Gegenwart bald immer schwieriger unterscheidbar.

Buch & Regie: Nicolas Bedos
Kamera: Nicolas Bolduc
Mit: Daniel Auteuil, Doria Tiller, Fanny Ardant, Guillaume Canet u.a.

13.03.2022: Waren einmal Revoluzzer

Waren einmal Revoluzzer

Die Pärchen Helene und Jakob sowie Tina und Volker sind moderne, urbane Enddreißiger und genießen ihr geregeltes und privilegiertes Leben in Wien. Als sie der Hilferuf eines russischen Freundes aus Studienzeiten erreicht, ergreifen sie kurzentschlossen die Chance: Endlich einmal nicht nur reden, sondern wirklich etwas tun. Doch was als Abenteuer beginnt, bedroht rasch das Gefüge der alten Freundschaft und der Beziehungen zueinander. Denn: Hilfe kann sehr unterschiedlich definiert werden – und die Hilfsbedürftigen verhalten sich oft anders, als die Helfenden das gerne hätten. Und so führt die Ankunft von Pavel und seiner Familie den Österreicher*innen ihre eigenen, nicht gelebten Ideale vor Augen.

Buch & Regie: Johanna Moder
Kamera: Robert Oberrainer
Mit: Julia Jentsch, Manuel Rubey, Aenne Schwarz, Marcel Mohab u.a.

20.03.2022: Das Wunder von Marseille

Das Wunder von Marseille

Während seine Mutter und die Geschwister in der von politischen Unruhen erschütterten Heimat Bangladesch zurückbleiben, machen sich der achtjährige Fahim und sein Vater Nura auf den beschwerlichen Weg nach Frankreich, um dort Asyl zu beantragen. Doch kaum in Paris angekommen, beginnt erneut ein zermürbender Spießrutenlauf. Wo sollen sie eine Unterkunft und der Vater einen Job finden? Doch dank seiner außerordentlichen Begabung für Schach findet Fahim in Sylvain - einem der besten Schachtrainer Frankreichs - einen Förderer und wahren Freund, während Nura unaufhaltsam in die Illegalität abrutscht und untertauchen muss. Als seinem Vater kurz vor der französischen Schachmeisterschaft die Ausweisung droht, hat Fahim nur noch ein Ziel: Er muss die Meisterschaft in Marseille gewinnen und französischer Champion werden, damit ihre Flucht nicht umsonst gewesen ist. Nach dem autobiographischen Roman „Spiel um dein Leben, Fahim!“ von Fahim Mohammad.

Regie: Pierre-François Martin-Laval
Drehbuch: Pierre François Martin-Laval, Philippe Elno, Thiebault Vanhulle
Kamera: Régis Blondeau
Mit: Assad Ahmed, Gérard Depardieu, Isabelle Nanty, Mizanur Rahaman u.a.

27.03.2022: Zärtlichkeit

Zärtlichkeit

Frans und Lisa sind schon seit 15 Jahren geschieden. Als ihr jugendlicher Sohn Jack bei einem Snowboardausflug einen Unfall hat und in einer weit entfernten Klinik operiert werden muss, entschließen sich die Eltern, ihn in den französischen Alpen abzuholen. Von dieser Reise dahin und zurück, nun in zwei Autos, erzählt der Film ganz leise und unaufgeregt.
Frans und Lisa stoßen trotz der langen Trennung sofort auf ihre Unterschiedlichkeiten. Doch jetzt können sie viel gelassener damit umgehen. Jeder lebt in einem neuen Leben, doch das hindert sie nicht, einander mit Wohlwollen und Sympathie zu begegnen. Auch ihr Sohn Jack hat sich längst mit der Situation abgefunden. Er hat seine besondere Beziehung zu jedem Elternteil. Auf dieser Reise lernen Frans und Lisa zum ersten Mal Jacks Freundin kennen, die ihnen rasch ans Herz wächst. Dieses warme Gefühl von Achtung, Sympathie und Gelassenheit ist diese Art von Zärtlichkeit, die den ganzen Film durchzieht und auch den Zuschauer erreicht.

Buch&Regie: Marion Hänsel
Kamera: Jan Vancaille
Mit: Marilyne Canto, Olivier Gourmet, Margaux Chatelier, Adrien Jolivet u.a.

 

 

April 2022

03.04.2022: Zwingli – Der Reformator

Zwingli – Der Reformator

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart führt ein karges Leben zwischen Gottesfurcht und Sorge um die Zukunft ihrer Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Ulrich Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände in der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Seine revolutionären Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich.
Der Schweizer Ulrich Zwingli war vor 500 Jahren neben Martin Luther einer der wichtigsten Reformatoren der Kirche. Mit messerscharfem Verstand sezierte er das religiöse und gesellschaftliche System und forderte die Mächtigsten seiner Zeit heraus: „Hört auf, nur von Gott zu schwatzen, tut um Gottes willen etwas Tapferes“.
Seine Ideen einer sozialen Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, sind bis heute aktuell.

Regie: Stefan Haupt
Drehbuch: Simone Schmid
Kamera: Michael Hammon
Mit: Maximilian Simonischek, Sarah Sophia Meyer, Anatole Taubman, Charlotte Schwab u.a.